So reduzieren Sie Facebook-Anzeigen, ohne Ihr Konto zu beschädigen

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Facebook betreibt Werbung. Das ist der Motor. Und für viele Benutzer ist dieser Motor laut, aufdringlich und ehrlich gesagt anstrengend. Es gibt keinen offiziellen Schalter, um sie auszuschalten. Du wirst sie sehen. Aber Sie können sie weniger schmerzhaft machen.

Wenn Sie in Chrome, Firefox oder Safari surfen, ist die Installation einer Werbeblocker-Erweiterung die effektivste Maßnahme. Adblock Plus ist hier die Standardwahl. Es funktioniert, indem es Werbeskripte abfängt, bevor sie geladen werden. Ihr Feed wird sauberer. Die Seitenleiste ist nicht mehr mit gesponserten Beiträgen vollgestopft. Dies ist eine technische Problemumgehung und keine offizielle Funktion. Facebook möchte nicht, dass Sie dies tun. Wenn Sie aber Ruhe in Ihrem Newsfeed wünschen, müssen Sie Ihre eigene Mauer bauen.

Warum sich Facebook-Anzeigen so persönlich anfühlen

Es handelt sich nicht nur um zufälliges Rauschen. Facebook nutzt Ihr Verhalten, um Sie anzusprechen. Wenn Sie auf einer Seite auf „Gefällt mir“ klicken, werden diese Daten übertragen. Facebook kann diese Aktivität Ihren Freunden anzeigen. Ihr Name und Ihr Profilbild werden möglicherweise in ihren Feeds angezeigt. Dies führt zu Datenschutzproblemen. Werbetreibende lieben es, weil es sich organisch anfühlt. Du vertraust der Meinung deines Freundes mehr als einem Banner.

Dann gibt es noch die automatisch generierten Beiträge. Sie suchen bei Google nach einem Laptop. Später erscheint derselbe Laptop in Ihrem Facebook-Feed. Es ist derselbe Werbetreibende, eine andere Plattform. Es fühlt sich invasiv an. Und das ist es. Es wirft die Frage auf, wie viel von unserem digitalen Leben verfolgt wird, um uns Dinge zu verkaufen, nach denen wir nicht gefragt haben.

So passen Sie Ihre Anzeigeneinstellungen an

Sie können die Werbung nicht vollständig stoppen. Aber Sie können sie kuratieren. Facebook gibt Ihnen Kontrolle. Sie sind in den Einstellungen vergraben, aber sie sind da. Hier erfahren Sie, wie Sie sie verwenden.

Melden Sie sich bei Ihrem Konto an. Klicken Sie auf die drei Punkte unter Ihrem Titelbild. Dies öffnet das Menü. Wählen Sie „Einstellungen“. Suchen Sie dort nach „Profil- und Tagging-Einstellungen“. Dieser Pfad führt Sie in den weiteren Einstellungsbereich.

Scrollen Sie nach unten zum Abschnitt „Anzeigen“. Sie sehen eine Reihe von Optionen. Hier erlangen Sie etwas Kontrolle zurück.

Werbetreibende

Diese Liste zeigt Ihnen, welche Unternehmen Sie derzeit im Visier haben. Wenn Ihnen eine bestimmte Marke auf die Nerven geht, können Sie deren Werbung ausblenden. Klicken Sie neben dem Firmennamen auf „Anzeigen ausblenden“. Es hindert sie nicht daran, Facebook zu nutzen. Es hält sie nur von Ihrer spezifischen Sichtweise fern.

Anzeigenthemen

Facebook kategorisiert Anzeigen nach Interesse. Haustiere. Elternschaft. Politik. Wenn Sie es satt haben, Anzeigen zu bestimmten Themen zu sehen, können Sie deren Häufigkeit reduzieren. Suchen Sie die Kategorie. Klicken Sie auf „Weniger anzeigen“. Es ist ein stumpfes Instrument, aber es funktioniert. Sie werden keine Null-Anzeigen sehen. Sie werden weniger davon sehen.

Anzeigeneinstellungen

Das ist die schwere Arbeit. Diese Einstellungen nutzen Ihre persönlichen Daten – Bildung, Beziehungsstatus, Standort –, um Anzeigen individuell anzupassen. Sie können diese deaktivieren. Suchen Sie nach „Daten über Ihre Aktivitäten von Partnern“. Scrollen Sie zu „Daten von Partnern verwenden“. Bewegen Sie den Schalter von Blau auf Grau. Dadurch wird verhindert, dass Facebook Daten Dritter zur Profilierung Ihrer Person verwendet.

Dies reduziert personalisierte Anzeigen. Die Anzahl der Anzeigen wird dadurch nicht reduziert. Sie werden weiterhin gesponserte Beiträge sehen. Sie werden für Ihre spezifische Lebensgeschichte einfach weniger relevant sein.

Die mobile Realität

Können Sie das auf Ihrem Telefon machen? Ja. Die mobile App spiegelt die Desktop-Einstellungen wider. Gehen Sie zu Einstellungen. Scrollen Sie zu Anzeigen. Passen Sie die gleichen Schalter an. Die Schnittstelle ist etwas anders, aber die Logik ist identisch. Sie bleiben nicht beim Desktop-Erlebnis hängen.

Die Kosten des Blockierens

Werbeblocker sind leistungsstark. Aber sie sind nicht ohne Risiko. Einige Websites, einschließlich Facebook, können kaputt gehen. Funktionen können möglicherweise nicht geladen werden. Die Kommentarbereiche können flackern. JavaScript ist das Rückgrat moderner Web-Apps und Werbeblocker blockieren oft die Skripte, die sie ausführen. Sie erhalten eine klarere Sicht. Sie verlieren einige Funktionalität. Es ist ein Kompromiss.

Für die meisten Nutzer lohnt sich der Handel. Der Lärm ist geringer. Die Unordnung ist verschwunden. Aber die Anzeigen selbst bleiben bestehen. Sie sind der Eintrittspreis. Sie können die Lautstärke verringern. Sie können die Musik nicht entfernen.

Sie optimieren also Ihre Einstellungen. Sie installieren den Blocker. Sie scrollen. Das Futter ist etwas besser. Aber es ist nie perfekt. Und das ist der Punkt. Die Plattform braucht diese Anzeigen. Man muss sie nur überleben.